„ Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist.“

Dieser erste Vers aus dem Yoga-Sutra, einem Leitfaden des Yogaweges, verfasst von Patanjali, beschreibt die Ursprungsform des Yogas. Yoga bestand in seinen Anfängen aus reiner Meditation. Mit der Zeit erst entwickelte sich das Konzept, also die Atmung und die Asanas, also die Körperübungen zu integrieren, um den Weg in die Meditation leichter zu finden. Also den Geist ruhig zu bekommen.

Meinen Weg zum Yoga fand ich zum einen über das Interesse daran, weil ich neugierig war, was diese neue Erfahrung für mich bereithält. Zum anderen war ich auf der Suche mir und meinem Körper etwas Gutes zu tun, da ich als Physiotherapeutin doch einen physisch und psychisch strapazierenden Job habe, den ich wenn möglich bis zur Rente beibehalten möchte.

Als ich im Februar 2018 damit begann, merkte ich sehr schnell, dass das „Zur-Ruhe-Bringen“ des Geistes für mich der Schlüssel für meinen persönlichen Erfolg ist. Durch das Loslassen meiner Sorgen, Nöte und dem Stress, reduzierten sich aufgebaute Blockaden (zumindest eine Zeit lang!). Das bewog mich dazu meine Erfahrung zu teilen, weshalb ich die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin/-Therapeutin (252 Std.) an der Paracelsusschule  gemacht habe.

Am Ende dieser Ausbildung bin ich auf ein Buch von Birgit Feliz Carrasco gestoßen, das in mir das Verlangen auslöste, genau in diese Richtung zu unterrichten: Hierbei handelt es sich um Mond-Yoga, womit ich auch meine Abschlussprüfung gestaltete. 

Schon früher hingen bei mir Mondkalender in der Wohnung, aus denen ich verschiedene Ratschläge in meinen Alltag mit einbaute. Mond-Yoga ist eine weitere Ergänzung, um sein Wohlbefinden zu steigern.

Zur kurzen Erklärung des Mond-Yoga: 

 Im Hatha-Yoga werden entgegengesetzte Kräfte vereint. Hatha bedeutet Sonne (Ha) und Mond (Tha), dessen Harmonisierung die Praxis des Yoga anstrebt. Der Mond als einziger naher Nachbar der Erde beeinflusst die naturgebundenen Vorgänge auf der Erde und die physiologischen Aktivitäten des Körpers. Es gibt unterschiedliche Befindlichkeiten zu bestimmten Zeiten des Monats. Der Intensivste Einfluss ist abhängig von den vier Mondphasen. Diese stehen hierarchisch über der Wirkung der Tagesqualitäten. Die Phasen in denen wir das besonders spüren sind Neu- und Vollmond, aber auch in den verschiedenen Ausprägungen während des gesamten Mondzyklus, nämlich bei zunehmendem und abnehmendem Mond und während der Stellung des Mondes zu den 12 Sternzeichen. Innerhalb des Zodiaks (Definition: Eine etwa 20 Grad breite Zone um die Himmelskugel, innerhalb der die scheinbaren Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten ablaufen) befinden sich die zwölf Tierkreissternbilder, die Sternbilder, nach denen die Tierkreiszeichen benannt wurden. Sie sind verantwortlich für die Änderung der körperlichen Energien und Vitalitäten des Menschen. Jedem Sternbild sind spezifische Organe und Körperzonen zugeordnet. Zu den Zeiten, in denen der Mond bestimmte Sternbilder passiert (Dauer: ca 1 bis 3 Tage) sprechen die zugeordneten Organe besonders intensiv auf die Hatha-Yoga-Praxis an. Wird die Yogapraxis mit der Schwingung und dem feinstofflichen Wirken der Mondzyklen in Einklang gebracht, so vertieft sich der wohltuende Einfluss des Yogas um ein Vielfaches. Der Mond ist das Symbol der Weiblichkeit, der Empfänglichkeit, der Innerlichkeit, des Unbewussten, aber auch des Vergänglichen und des beständigen Wandels. Die kraftvollen Energien im Körper, repräsentiert durch das aktivierende Sonnenlicht, werden mit den regenerierenden Energien des Mondes ausgeglichen. Wer dieses Wissen nochmals nachlesen oder vertiefen möchte: Birgit Feliz Carrasco – Mond-Yoga, Die heilsame Kraft der Mondrhythmen nutzen. 

Dadurch, dass jede Stunde zu einem anderen Tierkreiszeichen stattfindet, wird die Praxis sehr abwechslungsreich werden.

Mir ist es wichtig, dass ich die kommende Yoga-Teilnehmer gut betreuen kann. Deshalb werden die Gruppen klein bleiben, damit ich meiner therapeutischen Verpflichtung immer noch nachkommen kann. 

Ich freue mich euch demnächst auf der Matte begrüßen zu dürfen.

Namasté